Ein wichtiger Unterschied zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung sind die Abgaben/Kosten. Während in der gesetzlichen Krankenversicherung sich die Beiträge nach dem Einkommen richten, wird bei der privaten Krankenversicherung ein Basistarif bezahlt den man noch mit Extras aufrüsten kann.
Daher ist ein individuelles Beratungsgespräch vor dem Vertragsabschluss sehr wichtig. Handelt es sich um einen jungen Menschen mit einer ausgezeichneten Gesundheit und einem ungefährlichen Berufswunsch, wird dieser günstiger bei wegkommen als ein 50 jähriger der im Leben noch mal etwas verändern möchte und die Selbstständigkeit anstrebt. Die Beiträge hängen also in erster Linie vom Alter, der Krankenakte bzw. der Vorgeschichte des möglichen Neukunden ab. Daher wird man bei einem Beratungsgespräch zur privaten Krankenversicherung auch über alle Eventualitäten ausgefragt und muss seine Aussagen später unterschreiben. Damit sichern sich die Krankenkassen vor potentiellen Kostenerzeugern ab. Sinnvoll ist die private Krankenversicherung in erster Linie nur für Selbstständige und Freiberufler. Dafür ist alles flexibel anpassbar und man kommt unterm Strich vielleicht noch günstiger bei weg als wenn man in seiner gesetzlichen Krankenversicherung bleibt und sich nur dort umschreiben lässt.
Was man außerdem noch alles beachten sollte, kann einem der Berater am Telefon oder im Büro sagen. Je nachdem wie redselig diese Person ist, erkennt man auch schon die Qualität des Versicherers!
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